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Leseflaute – alles steht still

Ich habe dieses Jahr wirklich sehr wenige Beiträge verfasst. Ein Grund dafür war sicherlich, dass ich in den man beiersten acht/neun Monatenkaum zum Lesen kam und gar nicht so wirklich wusste, worüber ich schreiben soll.

Leseflauten – das kennt ihr bestimmt selbst – können ganz verschiedene Gründe haben. Beispielsweise, wenn man einfach keine Lust hat ein neues Buch anzufangen, nachdem man ein gutes beendet hat und lieber noch weiter in der Geschichte schwelgen möchte. Viel schlimmer finde ich es allerdings, wenn man sehr gerne lesen möchte, aber einfach keine Zeit dazu hat. Genau so geht es mir seit Beginn meines Studiums.

Man hat so viel zu tun, etliche ToDos schwirren im Kopf umher und neben Lernen, Haushalt, Arbeiten und Schlafen scheint Lesen einfach keinen Platz mehr zu finden. Besonders deprimierend ist das, wenn andere Blogger ständig neue Bücher und tolle Aktionen präsentieren und einem bewusst wird, dass man einfach nicht mehr mithalten kann. Tatsache ist aber, dass viele Blogger nebenbei aber auch in die Schule gehen, studieren oder arbeiten und das mit dem Lesen und Bloggen irgendwie trotzdem sehr gut hinbekommen.

Also was mache ich falsch? Darüber habe ich mir einige Gedanken gemacht und meine Ergebnisse möchte ich nun gerne mit euch teilen.

Ich verplemper zwischen all meinen Aufgaben einfach schrecklich viel Zeit. So richtig klar geworden ist mir das, seitdem ich in meinem Praktikum vollzeit arbeite und einfach viel weniger Zeit unter der Woche habe. Trotzdem habe ich eine Menge ToDos auf der Liste und mysteriöser Weise schaffe in zwei bis drei Stunden genauso viel, wie früher an einem halben Tag, wenn es nötig ist. Und wenn man nicht zwischendurch „nur kurz ein Youtube Video schaut“…

Außerdem lässt es sich viel konzentrierter und Produktiver arbeiten, wenn man sich voll auf eine Aufgabe fokussieren kann und nicht ständig noch zig andere Sachen im Kopf hat. Mir helfen da ToDo-Listen und mein Kalender sehr gut. Denn was ich aufgeschrieben hab, muss ich nicht im Kopf behalten. Man kann es ja ganz leiht nachschauen.

Außerdem kann man sich auf eine ToDo-Liste nicht nur lästige Pflichtaufgaben schreiben, sondern auch Dinge, die man persönlich gerne machen möchte und zu denen man vielleicht einfach nicht kommt. Beispielsweise lesen. Sich bewusst Zeit für Freizeitaktivitäten einzuplanen hilft dabei, ich nicht von morgens bis abends nur mit Arbeit zu überhäufen. Seit ich mein Praktikum begonnen habe, fahre ich sowohl morgens als auch abends jeweils ca. 40 Minuten Bahn und ich hätte nie gedacht, dass ich in diesen doch recht kurzen Zeitspannen so viele Seiten in meinem Buch schaffe. Also auch wer pro Tag (oder vielleicht nur jeden zweiten Tag) nur eine Stunde liest, schafft so ein Buch doch ziemlich schnell.

Regelmäßiges Lesen hilft mir auch extrem dabei, einfach gar keine Leseflaute aufkommen zu lassen. Wenn ich lange nicht mehr gelesen habe, fällt es mir recht schwer ein neues Buch in die Hand zu nehmen. Bin ich aber in einem regelmäßigen Leserhytmus, will ich diesen auch nach beenden eines Buches nicht aufgeben und greife leichter zum nächsten.

Tatsächlich lese ich seit Beginn des Monats nun so viel, dass ich kaum zum Schreiben von Beiträgen komme. Daran sollte ich dann wohl als nächstes arbeiten…

Wie geht ihr mit Leseflauten um? Habt ihr solche Phasen auch oder müsst ihr euch damit überhaupt nicht herumschlagen?

Weitere Beiträge zu dem Thema Leseflaute findet ihr übrigens bei Bunte Worte und Between Two Chapters. Schaut doch mal dort vorbei!

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1 Comment

  • Reply Shani 29. Oktober 2018 at 12:34

    Zeit verplempern kann ich auch richtig gut! Ich sollte mir vielleicht mal ein paar deiner Tipps zu Herzen nehmen.
    Liebste Grüße,
    Shani

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