Heute mal Indie #01 – Carolin Miske und Phönixfedern


„Clara ist verzweifelt. In der Schule durchlebt sie tagtäglich einen schrecklichen Psychoterror, und nicht mal ihr bester Freund Liam steht zu ihr. Der Wald ist Claras Zufluchtsort, hier kommt sie hin, um sich zu beruhigen. Als Clara auf den mysteriösen Liron trifft, ist ihr noch gar nicht klar, dass diese Begegnung ihr Leben grundlegend verändern wird.
Als Liam dann vor ihren Augen von einem Dämon entführt wird, rettet Liron sie und offenbart ihr ein erschreckendes Geheimnis: Clara ist ein Phönix, genau wie Liron. Er führt Clara in die Welt der Phönixe ein, wo sie erfährt, dass sie nicht nur ein Phönix, sondern auch der nächste Phönixlord ist. Und aus irgendeinem Grund scheint der Dämonenlord größtes Interesse an ihr zu haben und möchte sie für sich gewinnen. Als Clara sich entschließt, mit der Hilfe ihrer Freunde Liam zu retten, stehen alle Zeichen auf Kampf … „

Autor  Carolin Miske
Titel  Phönixfedern #1
eBook  246 Seiten
Preis  3,99€
ASIN  B01BNWVXUY
Gelesen auf  deutsch
Autorenseite  Facebook
Link zum Buch  Amazon


Interview

Für alle die es noch nicht kennen, kannst du kurz etwas über dein Buch erzählen?

Es geht um das Mädchen Clara, das jeden Tag in der Schule den Gehässigkeiten ihrer Mitschüler ausgesetzt ist. Nicht mal ihr bester Freund Liam hält zu ihr. Um sich zu beruhigen, geht Clara in den Wald, hier ist ihr Zufluchtsort. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Liron …
Diese Begegnung verändert ihr gesamtes Leben: Clara erfährt, dass sie nicht nur ein Phönix, sondern auch der nächste Phönixlord ist.
Als Liam von einem Dämon entführt wird, entschließt Clara sich, ihn zu retten. Doch der Dämonenlord scheint außerordentliches Interesse an ihr zu haben. Alle Zeichen stehen auf Kampf …

Wie bist du zum Schreiben gekommen, dachtest du schon länger daran, einen Roman zu veröffentlichen?

Ehrlich gesagt schreibe ich schon, seit ich weiß, was Buchstaben und Bücher sind. Ich wollte schon immer ein Buch schreiben, und die Idee dazu kam Neujahr 2015. Und dann habe ich ganz schnell angefangen, „Phönixfedern“ zu schreiben.

Das Cover von Phönixfedern ist wirklich schön, hast du das selbst designed?

Das Cover hat die liebe Sarah von der Covermanufaktur gemacht. Und sie hat mit so viel Enthusiasmus und Freude an der Sache meine Vorschläge mit in das Cover aufgenommen. Das Cover mit ihr zu machen, hat auf jeden Fall Spaß gemacht !

Wie bist du auf die Idee „Selfpublishing“ gekommen?

Da mein Vorbild, Lieblingsautorin und inzwischen auch meine Freundin Maya Shepherd ihre Bücher so veröffentlicht, war mein Interesse gleich geweckt. Und ich wollte mein eigener Herr sein, und nicht abhängig von einem Verlag. Und so dachte ich, mache ich es selber und steige in die Indie-Autoren- Szene ein !

Sich selbst zu veröffentlichen, klingt nach einiger Arbeit, welche Vor- und Nachteile hat(te) Selfpublishing für dich?

Es macht mir super viel Spaß! Natürlich muss man selbst dafür sorgen, dass Leute auf das Buch aufmerksam werden, aber mir macht es Spaß, Kontakt zu Bloggern etc. aufzunehmen! Ich finde es super, dass Selfpublishing so sehr mit dem Kontakt zu anderen Menschen verbunden ist.
Und wie gesagt, man ist weitaus freier in der Gestaltung des Buches, zum Beispiel in Hinblick auf das Cover. Das wäre nicht selbstverständlich, wenn ich bei einem Verlag veröffentlicht hätte.

Gibt es Tipps, die du anderen Autoren geben würdest, welche auch mit dem Gedanken an Selfpublishing spielen?

Ich finde, eine Facebook-Seite ist ein Muss ! Es ist einfach eine Riesenplattform, ohne die es für uns Indie-Autoren eigentlich kaum geht! Meine ist unter folgendem Link zu finden:
https://www.facebook.com/Carolin-Miske-1110002372366811/?ref=hl
Und ansonsten: Machen, machen, machen! Es ist ein großartiges Gefühl!

Verrätst du uns zum Schluss noch etwas über zukünftige Projekte?

Ich habe so viele Projekte im Kopf! Manchmal mangelt es an Zeit, um alle umsetzen zu können.
Gerade schreibe ich an Poetry Slams, da ich in naher Zukunft an einem teilnehme. Ich bin schon aufgeregt!
Und ich habe auch ein neues Buchprojekt angefangen: Den 2. Teil zu „Phönixfedern“


Eigene Meinung

Natürlich hab ich das Buch auch selbst gelesen und schulde Carolin jetzt erstmal einen Keks. Oder 20. Denn eigentlich wollte ich diesen Artikel schon im März schreiben. Aber neben der Uni komme ich nur so selten zum Lesen, dass ich einfach nicht mit dem Buch fertig geworden bin.

Dabei ist Phönixfedern einer dieser Urban/Contemporary Fantasy Romane, die ich immer in nullkommanix verschlinge.
Gerade das Phönix-Thema fand ich toll, Feuer lässt doch immer alles ein wenig dramatischer wirken.

Manchmal war es mir allerdings ein wenig zu viel zwischenmenschliches Drama. Das Buch ist nie langweilig, weil ständig etwas passiert. An manchen stellen rast die Handlung dann aber auch so dahin, dass einige Details verloren gehen. Die Charaktere haben dadurch etwas oberflächlich gewirkt, immer nur impulsiv gehandelt und selten etwas länger durchdacht. Da hätte man sich auf jeden Fall mehr Zeit für nehmen können. Mehr ruhige Szenen, in denen die Charaktere miteinander interagieren und man ihren Charakter kennen lernt.

Auf der anderen Seite war der Schreibstil aber sehr angenehm und es gab wirklich schöne Metaphern, zum Beispiel:

„[…] Die Tränen liefen über meine Wangen. Wie feindliche Soldaten, die mein gesicht zu besetzen versuchten.“ – Carolin Miske, Phönixfedern, Pos. 222

Denn abgesehen davon, das ich das Gefühl hatte, etwas durch die Geschichte zu hasten, habe ich Phönixfedern gern gelesen. Und das Cover ist ja sowieso toll.

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